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SCHULJAHR 2021/22

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SCHULJAHR 2021/22


Wien, September 2021


Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, liebe Eltern,


wir möchten uns an erster Stelle bei Ihnen bedanken, dass Sie die schwierigen, vergangenen eineinhalb Jahre gemeinsam mit Ihren Kindern und den Pädagog/inn/en an der Schule Ihres Kindes gemeinsam gemeistert haben!


Unser wichtigstes gemeinsames Ziel im kommenden Schuljahr ist, dass alle Kinder trotz einer Jahrhundertpandemie durchgehend „ihre“ Schule besuchen dürfen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden wir insbesondere in den ersten drei Wochen zu Schulbeginn durch regelmäßige Testungen wieder ein flächendeckendes Sicherheitsnetz an den Schulen etablieren.


Den wichtigsten Schutz vor Corona und damit für unsere Gesellschaft und auch für einen sicheren Schulbetrieb stellt die Corona-Impfung dar. Je mehr Menschen geimpft sind, desto besser ist der Schutz, desto größer auch unsere soziale „Freiheit“.
Insbesondere Kinder brauchen nach dieser anstrengenden Zeit im letzten Schuljahr genau diese Freiheit und auch das Lernen im Miteinander, das die Schule ihnen bieten kann.


Wir können unsere Kinder – insbesondere jene unter 12 Jahren – in der aktuellen Phase der Pandemie unterstützen, indem wir Erwachsene das Angebot einer Corona-Schutzimpfung wahrnehmen.
Für Kinder ab 12 Jahren sind bereits Impfstoffe (Spikevax von Moderna und Comirnaty von BioNTech/Pfizer) zugelassen. Sie wurden durch die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) streng geprüft und gelten als sicher und wirksam. Kinder und Jugendliche erkranken im Vergleich zu Erwachsenen zwar seltener schwer an COVID-19, sind jedoch genauso ansteckend wie diese.


In allen Bundesländern stehen niederschwellige Impfangebote, auch ohne Voranmeldung, zur Verfügung. Bitte informieren Sie sich direkt in Ihrem Bundesland bzw. unter www.oesterreich-impft.at über Impfmöglichkeiten für Sie und eventuell auch Ihr Kind/Ihre Kinder. Auf www.sichereschule.at können Sie beispielsweise auch nach der Ihrem Wohnort nächstgelegenen Impfstation für Kinder und Jugendliche suchen.


Kinder/Jugendliche vor Vollendung des 14. Lebensjahres müssen zur Impfung von einem Elternteil begleitet werden und benötigen dessen Einwilligung zur Impfung. Ab einem Alter von 14 Jahren können sie selbst entscheiden.
Wir alle, die wir einen Beitrag zum Schutz unserer Kinder und Jugendlichen leisten können, sollten das im Rahmen unserer Möglichkeiten tun. Für die meisten von uns ist eine Impfung eine Möglichkeit.
Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Schulstart und wünschen Ihnen und Ihrem Kind/Ihren Kindern ein gutes, freudvolles Schuljahr 2021/22!


Univ-Prof. Dr. Heinz Faßmann
Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung


Mag. Bernhard Baier Präsident Österreichischer Familienbund


Thomas Maximiuk Präsident Hauptverband katholischer Elternvereine


Christian Oxonitsch
Vorsitzender Österreichische Kinderfreunde


Alfred Trendl Präsident Katholischer Familienverband Österreich

SCHULJAHR 2020/21


Stand: 17.05.2021

 

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte!
Liebe Schülerinnen und Schüler!


Ein Blick in die nahe Zukunft stimmt mich optimistisch: Die Impfungen schreiten voran, die Infektionszahlen in Österreich gehen täglich nach unten, alle Schülerinnen und Schüler können ab Montag, 17.5.2021, endlich wieder täglich „ihre“ Schule besuchen – und – wir alle freuen uns über die stetige Zunahme an „Lockerungen“ im Kontext von Corona.

 

Zu diesen „Lockerungen“ gehören natürlich nach wie vor auch wichtige Maßnahmen zum Schutz vor COVID-19. Das bedeutet auch, dass die regelmäßigen Selbsttestungen an den Schulen auch ab 17. Mai die zentrale Voraussetzung für den Schulbesuch bleiben – mit einem für Sie neuen, wesentlichen Vorteil:

 

Alle Schülerinnen und Schüler erhalten ab kommender Woche einen gültigen Nachweis über ihr jeweiliges negatives Testergebnis. Dieser Nachweis dient zur Vorlage z. B. im Restaurant oder beim Frisör bzw. an allen Orten, wo von Personen ab einem Alter von 10 Jahren die Vorlage eines negativen Testergebnisses verlangt wird. Zusätzlich empfiehlt es sich, auch einen Schülerausweis, einen Freifahrtschein oder ähnliches beim Restaurantbesuch dabei zu haben.
Schülerinnen und Schüler unter 10 Jahren müssen im Rahmen der aktuell geltenden gesetzlichen Regelungen keinerlei Nachweis über eine negative Testung vorlegen. Für sie und ihre Familien dient der „Corona-Testpass“ als freiwillige Testdokumentation bis zum Ende des Schuljahres.


So funktioniert der „Corona-Testpass“


Jede Schülerin/jeder Schüler erhält in der kommenden Woche (ab. 17.5.) in der Schule einen „Corona-Testpass“ in Form eines Leporellos, der die Wochen bis zum „Schulschluss“ mit jeweils drei Selbsttestungen pro Woche (Montag, Mittwoch, Freitag) anführt. Für jeden durchgeführten Selbsttest mit negativem Ergebnis bekommen die Schüler/innen von ihrer
Schule jeweils einen Sticker und kleben diesen in der betreffenden Woche ein. Nachdem die generellen „Testzeiten“ in den Schulen jeweils Montag, Mittwoch und Freitag früh vor Unterrichtsbeginn sind, sollte jede Schülerin/jeder Schüler bei regelmäßiger Durchführung des Selbsttests mit dem „Corona-Testpass“ von Montag bis Sonntag Früh durchgehend einen gültigen Nachweis über ein negatives Testergebnis vorweisen können. Die Gültigkeitsdauer des einzelnen negativen Ergebnisses beträgt – wie auch bei anderen Antigen-Tests in Teststraßen oder Apotheken – 48 Stunden ab Ausstellungszeitpunkt.
Wie sieht der „Corona-Testpass“ aus?
Unter www.bmbwf.gv.at/coronatestpass können Sie sich ein „Bild“ von dem Pass machen, den die Schülerinnen und Schüler kommende Woche in den Händen halten.

 

Erlauben Sie mir zu seinem „Aussehen“ noch eine Bemerkung: Der „Corona-Testpass“ wurde insbesondere für die jüngeren Schülerinnen und Schüler mit einem tapferen COVID-Ninja ausgestattet, um den so wichtigen Testungen „im Kampf gegen Corona“ auch eine spielerische Note zu verleihen. Ich darf die älteren Schülerinnen und Schüler bitten, den „Ninja“ mit einem Augenzwinkern zu betrachten. In Kombination mit dem „Corona-Testpass“ bringt er allen viele Vorteile.


Mit besten Grüßen,
Ihr
Heinz Faßmann

Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung